SZD-54-2 Perkoz - PiotrP

Polnische Segelflugzeuge und Amateurkonstruktionen
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SZD-54-2 Perkoz

Segelflugzeuge ab 1945 > Derzeit in Produktion

Spannweite: 17,50 m / 20,0 m
Flügelfläche: 16,36 / 17,30
Streckung: 18,7 / 23,135
Profill: NN-8
Rumpflänge: 8,44 m
Höhe: 2,05 m
Leergewicht: 375 (+10) kg / 380 (+10) kg
Max. Abfluggewicht: 615* / 590** kg
Max. Tragflächenbelastung: 37,6 kg/m² / 35,5 kg/m²
Max. zulässige Geschwindigkeit: 244 / 269* km/h
Max. zul. Lastvielfache Cat. Acro :+7 / -5 g
Max. zul. Lastvielfache Cat. Standard :+5,3 / -2,65 g
Minimale geschwindigkeit - Version 17,5 m: bei 487 kg 68 km/h; bei 615 kg 80 km/h
Minimale geschwindigkeit - Version 20 m: bei 615 kg 77 km/h
Minimales Sinken: bei 82 km/h 0,66 m/s
Gleitzahl: bei 109 km/h 37

*: in der Kategorie Standard
**: in der Kategorie Acro

Foto: Allstar PZL Glider vielen Dank an Herrn Michał Ombach
SZD-54-2 Perkoz (Haubentaucher)

SZD-45 Perkoz war eine der letzten Konstruktionen, die durch den "alten" SZD entwickelt wurden. Es kam die ganze Erfahrung der gesamten Mannschaft zum Einsatz. Die Laminiertechnik wurde bereits gekonnt eingesetzt und die Aerodynamik stand auf aktuellem Weltniveau. Eine gut überlegte Vorgehensweise, wo der Prototyp auch mehreren Fluglehrern zum Testen gegeben wurde, hat schnell zu einem zweiten Prototyp geführt. Bereits der zweite Prototyp zeigte eine sehr hohe Klasse des Seglers. Der Prototyp wurde bei verschiedenen erfahrenen Firmen gebaut: Rumpf und Höhenruder in Jeżów Sudecki (Grunau), Tragflächen in Wrocław (Breslau) und der Rest in PZL Bielsko. Nach ca. 50 Stunden an Tests des zweiten Prototyps wurde bei SZD ein Konkurs eröffnet. Das Ganze schien gelaufen zu sein. Der Test wurden abgebrochen, das Projekt auf Eis gelegt. Zum Glück wurden 2002 die Formen und Dokumentation von der Firma Allstars übernommen und weitergeführt. Das Projekt wurde daraufhin auch mit Hilfe der SZD -ngenieure neu analysiert und nochmals optimiert. Man hat den Rumpbalken versteift, die Tragflächengeometrie optimiert, das Landerad vergrößert sowie eine 20m-Option der Tragflächen und Winglets eingeführt. Das alles hat den von Grund auf guten Segler zusätzlich stark aufgewertet. Das Einfliegen des zweiten Prototyps SP-8013 fand am 2. April 2007 durch M. Stajewski statt. Zum guten Ende wurde noch die zulässige Zuladung der Kabine erhöht. Ursprünglich hat es nicht für zwei gut gebaute Piloten gereicht. Nach der Änderung wurden die Perkoz auf Masse in Cat.U 615 kg MTOW gebaut. Dadurch haben sich auch manche technische Daten geändert. Die aktuellen sind in den oben aufgeführten berücksichtigt (Stand Januar 2020).

Nach der intensiven Entwicklungsphase wurde ein Zertifizierungsprozess eingeleitet. Gleichzeitig wurde der Perkoz auf vielen einschlägigen Messen und Veranstaltungen gezeigt. Überall hat der Prerkoz ein Interesse von potenziellen Piloten geweckt. Mit dem Segler ist dem Hersteller ein Spagat zwischen der Anwendung als Acro- und Schulsegler gelungen. Leistung und auch Universalität stellen den Segler auf der Spitze der vergleichbaren Produkte. Nach meiner Info ist auch noch eine Version mit eigenem Antrieb geplant.


Rys.: Allstar PZL Glider - vielen Dank an Herrn Michał Ombach

Zg.: Roman Kiełpikowski

© Piotr Piechowski
since 2002

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