Bąk - PiotrP

Polnische Segelflugzeuge und Amateurkonstruktionen
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Bąk

Segelflugzeuge bis 1945 > 1937 - 1945

Eingeflogen: März 1937 (1938) [1938]*
Spannweite: 12,2 [10,7] m
Länge: 6,28 (6,0) [6,0] m
Höhe: 1,45 m
Flügelfläche: 13,2 [11,2] m²
Streckung: 11,3 [10,2]
Eigengewicht: 170 (207) [200] kg
Abfluggewicht: 270 (325) [353] kg
Flächenbelastung: 20,4 (24,6) [30] kG/m²
Gleitzahl: 19,2 [18] bei 65 (72) [75] km/h
Sinkgeschw.: 1,12 (1,5) [1,6] bei 62 (70) [70] km/h
Mindestgeschw.: 52 (55) [60] km/h
Reise Geschw.:  95 (130) [145] km/h
Max. Geschw.: 180 [160] km/h
Dienstgipfelhöhe: 3650 (5200) [4500] m
Reichweite: 380 (800) [1000] km
Startstrecke: 90 (70) [80]
Landestrecke: 50 (60) [70]
Motorleistung: 18 (32)* PS
Steiggeschwindigkeit: 1,3 (2,5)* m/s
Zul. Lastvielfache: +7 g


In Klammern:( )* Bąk II; [ ]  Bąk II bis

Foto: aus der Sammlung von Piotr Piechowski
Motoszybowiec Bąk (Hummel)

Ein Hochleistungs-Motorsegler konstruiert von Ing. Antoni Kocjan. im "Bak" wurde der selbe Motor wie im ITS-8 verwendet, also ein Köller Köber M-3, Zweizylinder-Zweitakter mit 18 KM. Bereits in der Werkserprobungsphase zeigte der "Bak" hervorragende Segelflugeigenschaften, so daß gleich 2 polnische Rekorde, Dauerflug ohne Motor mit 1 Stunde 54 Minuten und ein Überhöhungsrekord von 300 auf 2200 Meter, gebrochen wurden. Am Anfang 1938 hat man noch 2 internationale Rekorde gebrochen, den Höhenflugrekord mit 4595 Metern und Dauerflug ohne Motor mit 5 Stunden und 24 Minuten. Der letzte gebrochene Rekord gehörte vorher dem deutschen Grunau "Motor-Baby". 1938 hat der "Bak I" einen kräftigeren Motor bekommen und somit die neue Bezeichnung "Bak II". Es ist ein 2-Zylinder, 2-Takter, luftgekühlter Sarolea Albatros mit 32 PS eingesetzt worden. Bis zum Ausbruch des Krieges sind etwa 10 Exemplare hergestellt worden, davon ist einer von den Deutschen Besatzern übernommen, und für die Pilotenschulung eingesetzt worden. Die Flugeigenschaften und das technische Niveau ist beim Motorsegler erst in den 60er Jahren durch den damals beliebten Fournier RF3 und RF4 wieder erreicht worden.
Zg.: Roman Kiełpikowski

© Piotr Piechowski
since 2002

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