SZD-40 Halny - PiotrP

Polnische Segelflugzeuge und Amateurkonstruktionen
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SZD-40 Halny

Segelflugzeuge ab 1945 > 1966 - 1975

Eingeflogen: 23.12.1972
Spannweite: 20 m
Länge: 8,75 m
Höhe: 1,74 m
Flügelfläche: 16,11 m²
Streckung: 24,7
Tragflächenprofil: NN-11M
Gewicht: 410 kg
Max. Fluggewicht: 610 kg
Tragflächenbelastung:  37,9 kG/m²
Gleitzahl: 43 bei 94 km/h
Sinkgeschw.: 0,59 bei 85 km/h
Mindestgeschw.: 73 (mit Wölbklappen 65,5) km/h
Max. Geschw.: 240 km/h
Zul. Lastvielfache: +5 / -2,5 g

Foto:aus der Sammlung von VGC-Poland
SZD-40 Halny (Föhn)

Die Entwicklung des neuen Zweisitzers hat die Tatsache angeregt, dass die Konkurrenz Rekordflüge mit den neuen deutschen SB 10 und dem italienischen Calif absolviert haben. Ein weltbekannter Hersteller wie SZD musste allein aus taktischen Gründen eine passende Antwort bieten. Die Antwort sollte SZD-40x "Halny" heißen.
Dem Konstrukteurteam unter der Leitung von W. Okarmus, in dem unter anderem J.Trojak, M.Mikuszewski, J.Manda mitwirkten, stand ein schwieriges Problem im Weg, nämlich war die Entwicklung und Prototypenabteilung bereits durch andere Projekte ausgelastet. Die Konstrukteure haben sich vorgenommen, die Konstruktion mit minimalen Mitteln zu verwirklichen. So haben sie in den Sack mit fertigen Halbprodukten gegriffen. Die Flächen stammen vom Zefir 4 und mussten nur geringfügig modifiziert werden. Geändert wurde das Profil, die Wölbklappen und die Querruder. Man hat sie auch auf 20 Meter Spannweite verlängert. Der Rumpf basierte auf dem auf Entwicklungsphase befindlichen Rumpf für den SZD-37 "Jantar". Die Kabine wurde verlängert und ist in GFK ausgeführt. Der hintere Teil des Rumpfes ist aus gewickeltem Aluminiumrohr mit integriertem Aluminiumseitenleitwerk angefertigt. Die Kabine hat man nur mit einem Steuer- und Instrumentensatz ausgestattet, so dass der vordere Platz ein reiner Passagierplatz ist. Das Hauptfahrwerk ist einziehbar, der Segler ist durch Zdzislaw Bylok eingeflogen und sofort sehr gut beurteilt worden. Dieser Segler ist nur in einem Exemplar entstanden und ist noch bis Anfang der 90er Jahre intensiv genutzt worden. Heute, restauriert durch den Vintage Club in Gliwice, fliegt er auf dem dortigem Flugplatz.

Zg.: "Skrzydlata Polska" 34/1973

© Piotr Piechowski
since 2002

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